Research

Research Fields

Gobal Mediatization. Human communication in the digital and global age
2017:

  • Döveling, Katrin , Giaxoglou, Korina (2017). Mediatization of emotion on social media: forms and norms. Special issue Social Media and Society. Peer-Reviewed Journal by SAGE.
  • Döveling, Katrin & Haju, Anu (in print, 2017). Digital Emotion Culture(s). From local to global mediatized online emotion practices. Media and Emotions. The New Frontiers of Affect in Digital Culture Special Issue for Open Cultural Studies. New Peer-Reviewed Journal by De Gruyter Open
  • Döveling, Katrin & Haju, Anu (in print, 2017).Globally mediatized emotion culture(s) Special issue Social Media and Society. Peer-Reviewed Journal by SAGE.
  • Döveling, Katrin, Sommer, Denise (in print, 2017). New media, globalization and mediatized emotions. In Gesine Lenore Schiewer, Jeanette Altarriba and Bee Chin Ng (Ed.). Handbook on Language and Emotion, Handbooks of Linguistics and Communication Science (HSK), De Gruyter Mouton: Berlin.
  • Döveling, Katrin, Knorr, Charlotte (in print, 2017). Media Logic as Transaction Logic. An integrative perspective. In Caja Thimm, Mario Anastasiadis, Jessica Einspänner-Pflock (Eds.): Media logic(s) Revisited, London, New York, Shanghai: Palgrave McMillan.
  • Giaxoglou, Korina, Döveling, Katrin & Pitsillides, Stacey (2017). Networked Emotions: Interdisciplinary Perspectives on Sharing Loss Online, Journal of Broadcasting & Electronic Media, 61 (1), 1-10.
  • Döveling, Katrin (2017). Bilder und Emotionen. In. Katharina Lobinger (Ed.): Handbuch Visuelle Kommunikationsforschung, VS/Springer: New York. online: https://link.springer.com/referencework/10.1007%2F978-3-658-06738-0
  • Döveling, Katrin, Harju, Anu (accepted in peer-review, 2017). Emotions of social support in virtual environment, Special issue: Media and Emotions. The New Frontiers of Affect in Digital Culture, peer-reviewed,  Journal of Open Cultural Studies
  • Sommer, Denise, Döveling Katrin (in print, 2017). Hugo MĂĽnsterberg – A Pioneer in research on emotional film reception. An Analysis of his legacy in use today, ed. by RĂĽdiger Steinmetz, Leipziger Universitätsverlag.
  • Döveling, Katrin (in progress 2017). Online Emotions in Social Networking Sites, in: Katrin Döveling, Christian v. Scheve, Elly A. Konijn (Eds.), Handbook of Emotions and Media, 2nd. Completely revised edition, Routledge.
  • Continouing Research: Global Mediatization Research (GMR)
  • Katrin Döveling, Kommunikationswissenschaftlerin am Institut fĂĽr Medien- und Kommunikationswissenschaft der AAU, forscht zur globalen Mediatisierung mit dem Schwerpunkt auf Emotionen in den Online-Medien. Aktuell stehen die globalen Effekte von terroristischen Anschlägen auf ihrer Agenda: In einem interdisziplinären und internationalen Projekt mit Kooperationspartnern  aus Ă–sterreich, Deutschland, Finnland, Italien, Schweiz, Belgien, Frankreich, Dänemark, England, Jordanien, Ă„gypten, den Niederlanden, Griechenland und den Vereinigten Staaten plant sie, der Online-Mediatisierung des Terrors auf den Grund zu gehen.
„Trauer und Erschütterung sind zutiefst private Gefühle, mit denen der Mensch zuerst alleine konfrontiert ist und die ihn häufig überwältigen“, so Katrin Döveling. Wenn Terroranschläge die Metropolen Europas erschüttern wie in Paris 2015, Berlin 2016, Manchester und London 2017, reißt dies den Einzelnen aus seinem Alltag heraus und führt vor Augen, wie fragil die individuelle und kollektive Sicherheit sind. „Die psychologischen und gesellschaftlichen Folgekosten des globalen Terrorismus sind kaum abschätzbar. Gerade deshalb müssen wir uns dieser Herausforderung in der Wissenschaft stellen.“
Döveling forscht seit mehr als einer Dekade an den Schnittstellen zwischen Soziologie, Psychologie und Medien. Dabei befasst sie sich unter anderem mit dem neuen Phänomen des „Online-Trauerns“: „Die Online-Medien ermöglichen es dem Individuum, Emotionen wie Schock und Entsetzen über den globalen Austausch zu regulieren. Der Mensch hat seit jeher das Bedürfnis, sich in hochemotionalen Momenten mitzuteilen und so das Gefühl einer Solidaritätsgemeinschaft, eines Miteinander-Verbunden-Seins, zu empfinden.“ So erklären sich für sie globale Wellen der Anteilnahme in den sozialen Netzwerken nach derartigen Anschlägen. Schließlich könne aus der gemeinsamen Trauerbewältigung auch eine „kollektive Katharsis“ hervorgehen, die das Leben im Alltag wiederum erleichtere. (Aktuell publizierte Döveling zum Online-Trauern im Journal of Broadcasting & Electronic Media.)
Katrin Dövelings jüngstes Projekt an der AAU (“Global Mediatization Research in Times of Terror”, GMR) ist mit 14 internationalen Partnern global aufgestellt und überwindet auch fachliche Grenzen. In einer interfakultären Kooperation mit der Fakultät für Technische Wissenschaften der AAU (Gerhard Leitner) werden im X-perience Lab aktuelle Methoden zu Erfassung von Emotionen in sozialen Netzwerken entwickelt und ausgewertet.  Experten im IT-Bereich unter anderem aus den Niederlanden und der Schweiz unterstützen in der Programmierung neuer Analysetools, um global online-mediatisierte Emotionen zu erfassen. Die internationale Kooperation in den unterschiedlichen Kulturen ermöglicht zudem das Erfassen der kulturellen Spezifika.
Datenmaterial gibt es genug, so die Kommunikationswissenschaftlerin: „Über Facebook, das mit mittlerweile allein im ersten Quartal 2017 über 1,9 Milliarden Nutzerinnen und Nutzern die größte Plattform darstellt, werden Emotionen innerhalb von Sekunden über den Globus geteilt.“ Das Forschungsteam will untersuchen, wie Facebook nach terroristischen Anschlägen genutzt wird, wie sich diese Nutzung über den Zeitraum der letzten Jahre entwickelt hat und ob sich trotz aller Homogenisierung der mediatisierten Online-Kommunikation kulturspezifische Unterschiede des Trauerns in global-terroristischen Zeiten nachweisen lassen. (Quelle: https://www.aau.at/blog/trauer-will-man-teilen-forschung-zu-online-emotionen-nach-terroranschlaegen/ ergänzt um den Namen des Projektes)