“Schluss mit Bodyshaming” – My interview with YouTube’s Jäger & Sammler

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Bodyshaming – Jede zweite 13-Jährige findet sich zu dick! Doch warum sind viele so unzufrieden mit ihrem Körper? Durch die Modebranche und Werbung wird ein unrealistisches Körperideal vorgegeben: groĂź, schlank, Gr. 34! Auf Instagram gibt es Bodychallenges mit dem Ziel dem Schönheitsideal entsprechen zu wollen. Schluss damit, sagt Nhi.

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Social Media und das mediatisierte Gefühl, nicht (schön) genug zu sein

Viele Frauen, die auf Instagram die perfekten Körper sehen, haben ein negatives Selbstwertgefühl – und nutzen Instagram häufig, setzen sich also häufig der perfekten Body-Bilderwelt aus Bisherige Studien belegen, dass das Fernsehen, speziell Serien, einen gewichtigen Einfluss auf die vor allem weiblichen Zuschauer habt, indem es zur Sicht auf die Welt, aber auch zur eigenen Identitätsbildung beiträgt (Shrum 1999; Hetsroni 2008). Doch auch und besonders Online-Medien, sogenannte Social Media, hier vor allem Instagram, zeigen einen zunehmenden Trend: Junge, sehr schlanke Frauen präsentieren ihren durchtrainierten Körper und finden vor allem bei anderen jungen Frauen enorme Resonanz.
Weiterlesen DER STANDARD, 19.9.2017

 

 

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Interview: “20 Jahre nach dem Tod von Lady Diana” – SWR1 Radio

Der Beitrag lief auf SWR1 “Der Vormittag” und behandelte als Thema: “20 Jahre nach dem Tod von Lady Diana. Kollektive Trauer damals und Trauer heute.” Das Sendedatum war der 31. August 2017.

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Latest publications & upcoming presentations

08/2017
  • Döveling, Katrin , Giaxoglou, Korina (accepted for publication, 2017). Mediatization of emotion on social media: forms and norms. Special issue Social Media and Society. Peer-Reviewed Journal by SAGE.

  • Döveling, Katrin & Haju, Anu (accepted for publication, 2017). Digital Emotion Culture(s). From local to global mediatized online emotion practices. Media and Emotions. The New Frontiers of Affect in Digital Culture Special Issue for Open Cultural Studies. New Peer-Reviewed Journal by De Gruyter Open

  • Döveling, Katrin & Haju, Anu (accepted for publication, 2017). Globally mediatized emotion culture(s). Social Media and Society. Peer-Reviewed Journal by SAGE.

  • Döveling, Katrin, Sommer, Denise (accepted for publication, 2017). New media, globalization and mediatized emotions. In Gesine Lenore Schiewer, Jeanette Altarriba and Bee Chin Ng (Ed.). Handbook on Language and Emotion, Handbooks of Linguistics and Communication Science (HSK), De Gruyter Mouton: Berlin.

  • Döveling, Katrin, Knorr, Charlotte (in print, 2017). Media Logic as Transaction Logic. An integrative perspective. In Caja Thimm, Mario Anastasiadis, Jessica Einspänner-Pflock (Eds.): Media logic(s) Revisited, London, New York, Shanghai: Palgrave McMillan.

Upcoming Presentations

  • Döveling, Katrin (2017). Herausforderungen und Perspektiven an die Mediensoziologie. Zur Inter- und Transdisziplinarität mediensoziologsicher Forschung [Challenges and Perspectives of inter- and transdisciplinary research for media sociological analysis], Panel und Paper for the Division Conference “Sociology of Media and Communication”, Zeppelin Universität Friedrichshafen, 11.-13. October 2017

  • Döveling, Katrin (2017). Mediensoziologie und Emotionssoziologie. Mediatisierte Emotionen – Emotionale Mediatisierung.  Zum Gewinn einer integrativen Perspektive, Paperfor the Division Conference “Sociology of Media and Communication”, Zeppelin Universität Friedrichshafen, 11.-13. October 2017.

  • Döveling Katrin (2017). Die Macht der sozialen Medien, MoÄŤ druĹľbenih omreĹľij, Moć društvenih medija, Il potere dei social media, Alpen-Adria-Universität – Sommerkolleg / Poletna šola, Corsi universitari estivi/Ljetna škola, Bovec, August 16th – August 30th, 2017

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“Global Mediatization Research in Times of Terror” (GMR)

Facebook_peshkova-Fotolia-784x424Quelle: „Trauer will man teilen“: Forschung zu Online-Emotionen nach Terroranschlägen”

Katrin Döveling, Kommunikationswissenschaftlerin am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der AAU, forscht zu Emotionen in den Online-Medien. Aktuell stehen die globalen Effekte von terroristischen Anschlägen auf ihrer Agenda: In einem interdisziplinären und internationalen Projekt mit Kooperationspartnern  aus Österreich, Deutschland, Finnland, Italien, Schweiz, Belgien, Frankreich, Dänemark, England, Jordanien, Ägypten, den Niederlanden, Griechenland und den Vereinigten Staaten plant sie, der Online-Mediatisierung des Terrors auf den Grund zu gehen.

„Trauer und Erschütterung sind zutiefst private Gefühle, mit denen der Mensch zuerst alleine konfrontiert ist und die ihn häufig überwältigen“, so Katrin Döveling. Wenn Terroranschläge die Metropolen Europas erschüttern wie in Paris 2015, Berlin 2016, Manchester und London 2017, reißt dies den Einzelnen aus seinem Alltag heraus und führt vor Augen, wie fragil die individuelle und kollektive Sicherheit sind. „Die psychologischen und gesellschaftlichen Folgekosten des globalen Terrorismus sind kaum abschätzbar. Gerade deshalb müssen wir uns dieser Herausforderung in der Wissenschaft stellen.“

Döveling forscht seit mehr als einer Dekade an den Schnittstellen zwischen Soziologie, Psychologie und Medien. Dabei befasst sie sich unter anderem mit dem neuen Phänomen des „Online-Trauerns“: „Die Online-Medien ermöglichen es dem Individuum, Emotionen wie Schock und Entsetzen über den globalen Austausch zu regulieren. Der Mensch hat seit jeher das Bedürfnis, sich in hochemotionalen Momenten mitzuteilen und so das Gefühl einer Solidaritätsgemeinschaft, eines Miteinander-Verbunden-Seins, zu empfinden.“ So erklären sich für sie globale Wellen der Anteilnahme in den sozialen Netzwerken nach derartigen Anschlägen. Schließlich könne aus der gemeinsamen Trauerbewältigung auch eine „kollektive Katharsis“ hervorgehen, die das Leben im Alltag wiederum erleichtere. (Aktuell publizierte Döveling zum Online-Trauern im Journal of Broadcasting & Electronic Media.)

Katrin Dövelings jĂĽngstes Projekt an der AAU (“Global Mediatization Research in Times of Terror”, GMR) ist mit 14 internationalen Partnern global aufgestellt und ĂĽberwindet auch fachliche Grenzen. In einer interfakultären Kooperation mit der Fakultät fĂĽr Technische Wissenschaften der AAU (Gerhard Leitner) werden im X-perience Lab aktuelle Methoden zu Erfassung von Emotionen in sozialen Netzwerken entwickelt und ausgewertet.  Experten im IT-Bereich unter anderem aus den Niederlanden und der Schweiz unterstĂĽtzen in der Programmierung neuer Analysetools, um global online-mediatisierte Emotionen zu erfassen. Die internationale Kooperation in den unterschiedlichen Kulturen ermöglicht zudem das Erfassen der kulturellen Spezifika.

Datenmaterial gibt es genug, so die Kommunikationswissenschaftlerin: „Über Facebook, das mit mittlerweile allein im ersten Quartal 2017 über 1,9 Milliarden Nutzerinnen und Nutzern die größte Plattform darstellt, werden Emotionen innerhalb von Sekunden über den Globus geteilt.“ Das Forschungsteam will untersuchen, wie Facebook nach terroristischen Anschlägen genutzt wird, wie sich diese Nutzung über den Zeitraum der letzten Jahre entwickelt hat und ob sich trotz aller Homogenisierung der mediatisierten Online-Kommunikation kulturspezifische Unterschiede des Trauerns in global-terroristischen Zeiten nachweisen lassen. (Quelle: https://www.aau.at/blog/trauer-will-man-teilen-forschung-zu-online-emotionen-nach-terroranschlaegen/ ergänzt um den Namen des Projektes)

Aktuelles Interview dazu: Salzburger Nachrichten

 

 

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Recent publications

Döveling, Katrin (2017). Online Emotion Regulation in Digitally Mediated Bereavement. Why Age and Kind of Loss Matter in Grieving Online, Journal of Broadcasting & Electronic Media, 61 (1), 41-57.
Giaxoglou, Korina, Döveling, Katrin & Pitsillides, Stacey (2017). Networked Emotions: Interdisciplinary Perspectives on Sharing Loss Online, Journal of Broadcasting & Electronic Media, 61 (1), 1-10.
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Instagram und Körperbild

„Körperbilder – Körperpraktiken. Visuelle Repräsentationen, Regulationen und Aneignungen vergeschlechtlichter Körper und Identitäten in Medienkulturen“, Tagung der DGPuK-Fachgruppen Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht und Visuelle Kommunikation vom 28. bis 30. September 2016 an der Universität Hamburg

 

Katrin Döveling, Carolin Krämer (2016). Instagram und Körperbild. Eine aktuelle Onlinebefragung zur Nutzung und Wirkung von Sport- und Fitnessinhalten auf Instagram. ABSTRACT_Doeveling-Kraemer

Der Call for Papers hebt es hervor: „Die Optimierung von Körpern ist zu einer der zentralen Anforderungen an das neoliberale Subjekt geworden.“ Geht es um die Frage, welche Bilder Individuen von sich selbst entwerfen, welche Identitätsprojekte sie verhan­deln und welche Wünsche und Vorstellungen sie von sich konzeptualisieren, dann stellen Medien entscheidende Identitätskonzepte zur Verfügung (vgl. Wegener 2010: 61). Dabei wächst vor allem die Tragweite von Online-Medien für die Identitätsbildung durch, die für postmoderne Lebens­welten typische Hybridisierung medialer und sozialer Kommunikation (vgl. Mikos et al. 2007: 10). Hinzu kommt, dass seit den 1960er Jahren zunehmend schlankere Frauen in den Medien dargestellt werden. Bei vielen Frauen lösen diese Bilder vom idealen Körper durch die normative Diskrepanz zwischen Selbst- und medialem Idealbild Unzufrieden­heit mit dem eigenen Körper aus (vgl. Pöhlmann et al. 2008: 4). So hebt Holmstrom (2004) hervor, dass soziale Vergleiche potenziell negative Effekte hervor­rufen und für van den Berg et al. (2002) sind so­ziale Vergleiche wirkungsvolle Prädiktoren von Körperunzufriedenheit. In den sozialen Medien ist zudem eine Fülle von fitness­bezogenen Inhalten für Jugendliche verfügbar. Vor allem Instagram zählt zu den am stärksten wachsenden sozialen Netzwerken. An dieser Stelle knüpft die Un­tersuchung an. Forschungsleitend war die Frage:

Welche Wirkung hat die Nutzung von Fitnessinhalten auf Instagram auf das Körperbild der NutzerInnen?

Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung der Lebenswelt Jugendlicher diskutiert.

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“Online peer grief support”. International Perspectives, ECREA 2016 Prag

Döveling, K., Hård af Segerstad, Y & Kasperowski, D. (2016). “Safe havens”. Online peer grief support and emotion regulation in coping with the loss of a close relative , ECREA

The loss of a close relative can be a devastating experience, sometimes plunging mourners into deep and intense grief. Furthermore, in most Western societies, a cultural avoidance of talking about death limits the possibilities for coping and adaptation (cf. Brotherson and Soderquist, 2002). It is here, where social media provide new opportunities for sharing and coping, enabling support and aiding in emotion regulation.

The overall aim of the present study was to analyse and compare international research findings from Germany and Sweden in terms of coping resources and emotion regulation in different online peer grief-support communities. More specifically, what differences or similarities exist? Can such differences and similarities be traced to types of loss, age of mourner, affordances of various online environment or norms for grieving and emotion regulation? Are there more general patterns or traits to be found transcending specific online communities?

The results of this study and their implications for both bereaved individuals and practitioners in health care are discussed.

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Bitte um Mitwirkung an Studie „Forschungsethik im internationalen Vergleich“

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
gesellschaftliche und mediale Entwicklungen führen zu methodischen und forschungsethischen Herausforderungen, mit denen wir uns auseinander setzen müssen. Dabei verfügt die Kommunikationswissenschaft weder über festgeschriebene Leitlinien zum ethisch angemessenen Umgang mit ProbandInnen und sensiblen Daten, noch über prozedurale Bestimmungen an Universitäten.
Ein aktuelles Forschungsprojekt unter meiner Leitung widmet sich diesem Thema und erfasst die Einschätzung des Bedarfs an ethischen Regelungen.
Mit diesem Link gelangen Sie zu der Befragung:
http://ww3.unipark.de/uc/Forschungsethik_Kommunikationswissenschaft/
Wir bitten Sie um Mitwirkung! Die Beantwortung des Online-Fragebogens nimmt ca. 10 Minuten in Anspruch.
Ich danke Ihnen fĂĽr Ihre Teilnahme!
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.kmw.uni-leipzig.de/institut/aktuelles-institut/article/aufruf-zur-studie-forschungsethik-in-der-kommunikations-medienwissenschaft.html

 

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Aktuell Interview: “Je suis Bruxelles”: Narzissmus oder Empathie?

Wenn schlimme Dinge passieren und Menschen Opfer von Naturkatastrophen, Unfällen oder terroristischen Anschlägen werden, dann betrifft das Viele. In erster Linie natürlich die Opfer und deren Angehörige, aber darüber hinaus eben auch: die Gesellschaft. Das zeigt sich an den Orten des Geschehens dadurch, dass zum Beispiel Blumen niedergelegt und Kerzen angezündet werden. Auch in den sozialen Netzwerken reagieren die Menschen. Katrin Döveling, Professorin für Empirische Kommunikations- und Medienforschung an der Uni Leipzig über das Entstehen von Trauerritualen in sozialen Netzwerken.

Auszüge aus dem Gespräch finden Sie hier: http://www.ndr.de/kultur/Katrin-doeveling-ueber-Traumabewaeltigung-in-Social-Media,trauma112.html

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